Berlin7Vom 19.09. bis 23.09.2018 unternahmen wir unter Leitung von Wf. Dr. Dieter Schulze eine Berlinreise unter dem Motto „ Berlin auf etwas andere Art“, d.h. abseits der Touristenpfade. Das Quartier war schön in Tegelort im Nordwesten Berlins an der Havel gelegen.


Der Donnerstag begann mit einer Wanderung entlang der Havel, durch den Tegeler Forst
und entlang des Tegeler See zurück zum Ausgangspunkt. Anschließend fuhren wir zum Bun-
destag im Reichstaggebäude, wo wir sachkundig geführt wurden und sowohl im Plenarsaal Platz nehmen konnten als auch in luftiger Höhe vom Dach aus auf Berlin herabsehen konnten. Nach Besuch des „Tränenpalastes“ kehrten wir zünftig in das Restaurant „Ständige Vertretung des Rheinlandes“ (STÄV) am Ufer der Spree ein.
Der kommende Tag führte uns vom Alexanderplatz am Roten Rathaus vorbei ins Nikolaiviertel, weiter über das Schlossplatzareal zum Reiterstandbild Friedrich II. Dann besuchten wir den Gendarmenmarkt, passierten das Brandenburger Tor, gingen am Denkmal für die ermordeten Juden vorbei zum Potsdamer Platz, wo wir im Sonycenter einkehrten. Ab der Gedächtniskirche am Kurfürstendamm war dann Freizeit angesagt.
Der Samstag stand dann wieder Im Zeichen von Wald und Wasser, was Berlin reichhaltig zu bieten hat. Vom Wannsee aus starteten wir zur Liebermannvilla, besuchten das Haus der sogenannten Wannseekonferenz, gingen zum Flensburger Löwen. Von hier an immer entlang der Havel durch den Grunewald über die Kirche Peter und Paul in Nikolskoe zur Glienicker Brücke (bekannt durch den Agentenaustausch während der Spaltung Deutschlands). Mit dem Blick auf das Glienicker Schloss und einem Abstecher zum Jagdschloss Glienicke endete der 3. Tag, natürlich nicht ohne gemeinsames Abendessen in Tegel. Insgesamt 35 km wanderten wir durch die Bundeshauptstadt.
Auf der Rückfahrt nach Koblenz machten wir noch einen einstündigen Spaziergang durch die Klassikerstadt Weimar.
Das Fazit der Wanderfreunde war sehr positiv.